Reflexzonentherapie


Was versteht man unter Reflexzonentherapie?

In der Reflexzonentherapie spricht man von Reflexzonen am Körper, die alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich darstellen. Dabei finden sich die Zonen an verschiedenen Stellen des Körpers wie Rücken, Füße, Hände, Ohren und Schädel. Durch Behandlung der Reflexzonen können über Wechselwirkungen innere Organe beeinflußt werden.

Reflexzonentherapien in meiner Praxis

Fußreflexzonenmassage

Die Reflexzonenarbeit am Fuß ist eine Therapieform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen (Ägypten/China) zu einer exakt ausgearbeiteten Spezialtherapie entwickelt hat.
Die Fußreflexzonenmassage geht davon aus, daß sich an den Fußsohlen, auf dem Füßrücken und an den Seiten Punkte befinden, die den inneren Organbereichen zugehörig sind. Jeder Punkt hat dabei ein Zielorgan. Treten Schmerzen bei der Massage bestimmter Punkte auf, besteht die Möglichkeit, das eventuell in seiner Funktion gestörte Zielorgan positiv zu beeinflussen.

Umgekehrt kann eine Fußreflexzonenmassage bei bereits diagnostizierten Organstörungen kurzzeitig Schmerzen lindern und die medizinische Therapie, nach Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker, unterstützen.

Bei gesunden Menschen wirkt eine Fußreflexzonenmassage angenehm entspannend. Sie kann auch zur Vorsorge durchgeführt werden, um Störungen frühzeitig zu erkennen und zu therapieren.
Es handelt sich um eine sanfte, manuelle Therapie, die sich für alle Menschen jeglichen Alters eignet.

Indikationen
  • schmerzhafte Verspannungen der Muskulatur
  • Rückenprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Zyklusbeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • begleitende Maßnahme bei schulmedizinischer Behandlung

Schröpfen

Mit der Schröpftherapie lassen sich über Hautareale innere Organe beeinflussen. Sie wird angewandt als ausleitendes und ableitendes Verfahren zur Entlastung oder Anregung des Organismus.

An den Wirbelsäulensegmenten entspringen Nervenfasern, die nicht nur zu einzelnen Organen ziehen, sondern auch zu bestimmten Hautarealen. Über die Behandlung dieser Hautzonen, die in der Wirbelsäule denselben Ursprung haben, lassen sich auch rückgekoppelt Wirkungen auf die verknüpften Organe erzielen.

Hauptwirkung
  • Hyperämie, damit verbunden eine Stoffwechslesteigerung und bessere Sauerstoffversorgung
  • Tonisierend
  • vegetative Funktionsanregungen
  • Aktivierung des Immunsystems
Indikationen
  • Entgiften, Ausleiten
  • diffuse Rückenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Magenschmerzen
  • Osteoporose

Baunscheidtieren

Das Baunscheidtverfahren ist eine großflächige Hautreiztherapie, die durch Sticheln und anschließendes Einreiben mit einem speziellen Öl eine lokale Reizung der Haut verursacht. Es ist somit eine Hautreizmethode, die einen künstlichen Hautausschlag bewirkt.

Hauptwirkungen
  • Hyperämie: Anregung der Durchblutung
  • Lymphdrainageeffekt: Anregung des Lymphflusses
  • Immunsteigerung: Aktivierung des Immunsystems durch künstliche Entzündung
Indikationen
Nach Claus Baunscheidt geht das Verfahren davon aus, dass etwas Störendes aus dem Organismus wieder herausgehört.
  • Schmerzen durch degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates
  • HWS-, LWS-Syndrom
  • Erkrankungen der oberen Luftwege
  • Myogelosen (Muskelverhärtungen)
  • Behandlung von Narben

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur wird erst seit 1950 erforscht und angewendet. Hierbei konnte festgestellt werden, dass es für den gesamten Körper, also auch für jedes Organ, Projektionszonen sogenannte Somatotope am Ohr gibt. Somit kann zum Beispiel durch Akupunktur am Ohr positiv auf innere Organe eingewirkt werden.

Das Somatotop ist ein Informationsspeicher des Körpers, welches erst dann Signale (Schmerz) aussendet, wenn eine Pathologie vorhanden ist.

Ohrakupunktur
Es wurde die Struktur des Embryo im Ohr entdeckt (siehe Rand).
Indikationen
  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden im Bewegungsapparat
  • Anästhesie bei kleinen Eingriffen z.B. Zahnbehandlungen
  • Heuschnupfen
  • Neuralgische Bescherden
  • Entzündungen
  • Suchtbehandlung (unterstützend)
  • Endokrine Störungen